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Künstlerinnen und Künstler

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Nure Dlovani, Geige

Nure Dlovani ist Solo-Geigerin und arbeitet auch als Geigen- und Klavierlehrerin. Ihre musikalische Ausbildung erhielt sie an Konservatorien und Musikhochschulen in Erivan und Frankfurt am Main.

Ihr Repertoire ist vielseitig, sie spielt ebenso Klassik, Pop, Filmmusik als auch Crossover mit der Neuen Philharmonie Frankfurt und anderen groß-und kleinen Orchestern. Daneben arbeitet Nure mit unterschiedlichsten renommierten kurdischen Musikern zusammen, sowohl bei Studioaufnahmen als auch auf Konzerten als Solo-Geigerin.

Seit vielen Jahren unterrichtet sie in verschiedenen Musikschulen. Zurzeit ist Nure als Musiklehrerin in der International School Köln und als Dozentin an der Universität zu Köln für kurdische und türkische Musik tätig.

Mark Eichenseher

Mark Eichenseher ist Musiker und Schauspieler. Er spielt seit 1977 als Bassist in verschiedenen Bands, die er teilweise selbst gründete. Als Live- und Studiomusiker wirkte er in diversen Projekten u.a. mit Udo Lindenberg. Mit „Die Härte“ bekam er einen Plattenvertrag und ging auf Deutschlandtournee. Es folgten Gründungen und Mitwirkung weiterer Projekte und Tourneen.

Seit 1998 ist er im Kleckstheater Hannover und bei den Hannoversche Kammerspiele regelmäßig in verschiedenen Rollen zu sehen und inszenierte für die jeweiligen Stücke auch die musikalische Begleitung. Zudem arbeitet er als Synchronsprecher und Radiomoderator.

Naze Işxan, Klavier

Naze Işxan spielte bereits mit sechs Jahren Klavier. Die Pianistin graduierte an der Musikhochschule Romski Korsakow in Krasnodar als Konzertmeisterin und Musiklehrerin. Seit Ende der 90er Jahre gibt sie Konzerte, zunächst innerhalb von Russland, seit 2001 jedoch auch regelmäßig in verschiedenen anderen Ländern in Europa.

Ihre Leidenschaft gilt der kurdischen Musik, die sie in ihren Konzerten vor allem auch einem nicht-kurdischen Publikum näher bringen möchte. So arrangierte sie auch traditionelle kurdische Melodien für Klavier und brachte im Jahr 2004 das erste kurdische Notenbuch für Piano (Evina Kurdistane – Bona Pianoforte) heraus.

Christoph Linder

Christoph Linder wurde 1960 in Duisburg geboren und absolvierte seine Schauspielausbildung am Theater Piccolo in Hannover und an der Lecoq-Schule, Paris. Engagements führten ihn unter anderem nach Zürich, Berlin, ans Staatstheater Braunschweig / TheaterFormen und zum Movimentos Festival in Wolfsburg. Als freier Schauspieler war und ist er an diversen hannoverschen freien Bühnen (Klecks-Theater, Theaterwerkstatt Hannover, Compagnie Fredewess, Commedia Futura, Theater an der Glocksee) zu sehen. Er realisierte eigene Regiearbeiten und wirkte in Produktionen im Bereich Theaterclowns und expressive Masken mit. Er ist außerdem ausgebildeter Tischler und Diplom-Architekt. In der Spielzeit 2010/2011 war er Mitglied des Leitungsteams des Theaters an der Glocksee und gründete daraufhin gemeinsam mit seinen Kollegen Laetitia Mazzotti und Frank Olle theater sýstema.

Laetitia Mazotti

Laetitia Mazzotti wurde 1977 in Cesena/Italien geboren, machte ihr Abitur in Deutschland und wuchs dreisprachig auf. Sie spricht neben Deutsch und Italienisch auch Französisch als Muttersprache. Nach Teilnahme an diversen Tanztheater-Projekten ist sie seit 2000 als freie Schauspielerin an hannoverschen Bühnen tätig (Staatstheater Hannover, Staatsoper Hannover, hannoversche kammerspiele, Commedia Futura, Klecks-Theater, Theater an der Glocksee, theater sýstema) und tritt in verschiedenen Konstellationen auch als Sprecherin auf. In der Spielzeit 2011/2012 realisierte sie mit Auf dem Land und camere teatrali erfolgreich ihre ersten Regiearbeiten. Sie hat drei Töchter und lebt in Hannover.

© Anna Mutter

Julian Simon

Der Diplom-Schauspieler Julian Simon ist beruflich im Bereich Film und Fernsehen sowie am Theater tätig. Er spielte in Produktionen der ARD und des ZDF ebenso wie für Kinofilme. Im Theater umfasst sein Repertoire Rollen wie den Rilke-Rezitator in „Rilke Worpswede“ (Shakespeare Company Bremen, 2003), den Wang in „Der Gute Mensch von Sezuan“ (Studiotheater Hannover, 2007), den Luther im Stück Luther 2009 (TFN, 2009) und den Memed im Stück Memed mein Falke mit dem Kleckstheater Hannover unter der Regie von Harald Schandry (2013 - 2014).

Zudem gibt er als Dozent an der Task Schauspielschule sein Wissen und seine Erfahrungen an den Nachwuchs weiter.

Beate Wolff, Cello

Beate Wolff, Musikerin und Musikpädagogin aus Deutschland, erhielt in ihrer Jugend Unterricht in Violoncello, Blockflöte, Trompete und klassischem Tanz. Sie ist mehrfache Preisträgerin des Bundeswettbewerbs ‚Jugend Musiziert’ und Stipendiatin des ‚Williamsburg Youth Orchestra’, USA.

Am ‚Mozarteum’ Salzburg studierte sie elementare Musik- und Tanzpädagogik mit Hauptfach Violoncello, es folgte ein Studium im Fach Jazzcello an der ‚Hochschule der Künste’ in Arnheim, NL.
Bei internationalen Konzerten und CD-Veröffentlichungen im Bereich Weltmusik, Popmusik und Alte Musik spielt sie u.a. mit der Band ‚Fallinn Wolff’, dem Crossover Streichquartett ‚DASKwartett’ und mit der Pariser Sängerin ‚La Demoiselle Inconnue’.  

Sie beschreitet neue Wege in der Spielweise ihres Cellos, welches sie u.a. als Rhythmusinstrument nutzt und darüber hinaus das traditionelle Klangspektrum erweitert. Seit 2013 ist sie festes Ensemblemitglied des ‚Theaters der Klänge’ aus Düsseldorf und an der Konzeption und Durchführung der aktuellen Inszenierungen ‚CODA- Bach Suiten für Violoncello Solo in C-moll’ und ‚Trias - das triadische Ballett nach Oskar Schlemmer’ beteiligt. Als Cellistin wirkte sie auch an Inszenierungen des Düsseldorfer Schauspielhauses mit.

Aktuell arbeitet sie als Komponistin und Solomusikerin an der internationalen Tanztheaterproduktion und Sozialprojekt „Home Sweet Home“ in Luxemburg und Deutschland. Dort kreiert sie ein Repertoire, welches von ihren Begegnungen mit Flüchtlingen aus Afrika, dem mittleren Osten und den Balkan Staaten inspiriert ist.