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Moderatoren und Übersetzer

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Moderatoren und Übersetzer

Beriwan Aymaz

Geboren 1972 in der kurdischen Provinz Bingöl, kam 1978 mit der Familie in die Bundesrepublik Deutschland. Nach dem Abitur begann sie ein Studium der Rechtswissenschaften an der Universität zu Köln. Als Projektleiterin u.a. bei NAVEND - Zentrum für Kurdische Studien e.V arbeitete sie an zahlreichen Projekten zu Frauen, Migration und Interkulturalität mit. Berivan Aymaz konzipiert und begleitet interkulturelle Projekte, Fachtagungen und politische Bildungsreisen (Berlin, Istanbul und Ankara). Sie nimmt bundesweit als Referentin/Moderatorin an Veranstaltungen zu Migration/Integration teil, und engagiert sich für Menschenrechte in der Türkei und in Kurdistan. Zurzeit studiert Berivan Aymaz Politikwissenschaft an der Universität Duisburg-Essen und ist freiberufliche Sprach- und Kulturmittlerin.

Murad Bayraktar

Geboren 1974 in Witten, wuchs in Deutschland und der Türkei auf. Diplom-Studium der Anglistik und Amerikanistik in Istanbul, Magister in Anglistik, Politik und Soziologie in Bochum. 1992-1996 Redakteur in Istanbuler Radiosendern, 1997 Rückkehr nach Deutschland. Tätigkeiten als Autor für Radio und Fernsehen (ARD), für türkische und deutsche Zeitungen. Mitbegründer und stellvertretender Chefredakteur des ersten deutsch-türkischen Magazin »Türkis« und des Internetportals cafeterra.de. Ab 1997 freier Journalist für verschiedene ARD-Sender, hauptsächlich WDR und Deutsche Welle. Seit 1997 beim WDR zunächst als freier Moderator und Autor, seit 2004 Redakteur, seit 2010 Leiter der Türkischen Redaktion von WDR, Funkhaus Europa.

Burak Çopur

Burak Çopur ist Politikwissenschaftler, Türkeiexperte und Lehrbeauftragter am Institut für Politikwissenschaft (Uni DUE). Er hat an der Universität Duisburg-Essen und an der University of New South Wales in Sydney/Australien studiert. Çopur erhielt ein Promotionsstipendium der Heinrich-Böll-Stiftung und hat eine sich in Druckvorbereitung befindende Dissertation mit dem Titel „Neue deutsche Türkeipolitik der Regierung Schröder/Fischer (1998-2005)“ verfasst. Çopur wurde jüngst vom Bundesforschungsministerium und der TD-IHK zu einem der 100 erfolgreichsten Deutsch-Türken ausgewählt.

Ciler Firtina

Als Çiler Fırtına, geboren 1965 in Çemişgezek, im Alter von 7 Jahren nach Deutschland kam, sprach sie nicht ein Wort Deutsch. Ihr Germanistik- und Anglistikstudium an der Düsseldorfer Heinrich-Heine-Universität schloss sie mit einer sehr guten Magisterarbeit über Thomas Manns Buddenbrooks ab. Seitdem arbeitet sie freiberuflich als Journalistin, Dolmetscherin und Übersetzerin. Sie organisiert und moderiert interkulturelle Veranstaltungen und ist eine gefragte Referentin zu integrationspolitischen Themen.

Ferdos Forudastan

Ferdos Forudastan ist Journalistin und wurde 1960 als Tochter einer Deutschen und eines Iraners in Freiburg im Breisgau geboren. Während ihres Studiums der Rechtswissenschaften und der Politischen Wissenschaften in ihrem Geburtsort war sie als freie Journalistin für verschiedene Tageszeitungen tätig. Im Anschluss an ihre Tätigkeit als Bonner Korrespondentin für die tageszeitung (taz) von 1989 bis 1991 und der Frankfurter Rundschau von 1992 bis 1998 arbeitet sie seit sieben Jahren vorwiegend als Moderatorin und Autorin für den WDR Hörfunk und den Deutschlandfunk. Für ihre Arbeit wurde sie u.a. mit dem Theodor-Wolff-Preis ausgezeichnet. Forudastan hat sich in ihren Veröffentlichungen intensiv mit den Themen Migration und Integration befasst. „Zweiheimisch“ heißt ihr Buch über Menschen, die in zwei Kulturen aufgewachsen sind.

Recai Hallaç

Recai Hallaç ist 1962 in Istanbul geboren. Dort lernte er Deutsch auf einer deutsch-türkischen Schule. Später machte er in Brüssel eine Ausbildung zum Simultandolmetscher, kehrte nach Istanbul zurück, spielte danach Theater in Mülheim an der Ruhr, arbeitete als Redakteur und Sprecher für den Hörfunk. Seit 2004 lebt er in Berlin. Recai Hallaç ist ein wichtiger Vermittler zwischen der Türkei und Deutschland und ein Kenner der türkischen Literaturszene. Er ist Schauspieler und literarischer Übersetzer und begleitete Orhan Pamuk bei dessen Lesungen im deutschsprachigen Raum als Simultandolmetscher und Rezitator. Seit 2008 leitet Hallaç einen eigenen Verlag, die Edition Galata in Berlin.

Ulrich Noller

Geboren 1966,  arbeitet als Journalist für für verschiedene Medien mit Schwerpunkt beim Westdeutschen Rundfunk in Köln. Als Autor hat er seit 2006 verschiedene Kinder- und Jugendromane, Sachbücher, Hörspiele, Drehbücher sowie zuletzt den Kriminalroman "Celik und Pelzer" veröffentlicht.

Elif Şenel

Kölnerin mit Wurzeln im Osten und Westen der Türkei. In Istanbul, eine der aufregendsten Metropolen der Welt und in Gaziantep, der Stadt mit dem leckersten Baklava und den besten Pistazien dafür. Studiert hat sie in Bonn und Grenoble Politische Wissenschaft, Neuere Geschichte und Islamwissenschaft. Heute ist sie freie Journalistin und arbeitet als Moderatorin für Hörfunk und Fernsehen (Funkhaus Europa, WDR5 und bei Phoenix - dem Ereignis und Dokumentationskanal von ARD und ZDF).

Asli Sevİndİm

Geboren 1973 in Duisburg, studierte sie Politikwissenschaften an der Universität Duisburg-Essen. Von 1993–1998 Moderatorin und Autorin bei Radio Duisburg, Schwerpunkt türkischsprachige Sendungen, seit 1998 Moderatorin, Autorin und Live-Reporterin bei WDR Funkhaus Europa, venus_fm, WDR 5. 2004 machte sie den Schritt ins Fernsehen, als Moderation von Cosmo TV und der Aktuellen Stunde. 2005 veröffentlichte sie ihren Roman Candlelight Döner und die Kurzgeschichtensammlung Was lebst Du? Zusätzlich moderierte sie verschiedenste Veranstaltungen, darunter die 43. Verleihung des Adolf-Grimme-Preis. Seit 2007 ist sie Künstlerische Direktorin der Kulturhauptstadt Europas 2010 für das Themenfeld „Stadt der Kulturen“.

Elmas Topcu

Ist Journalistin und Kulturmanagerin und lebt und arbeitet seit vielen Jahren in Köln. Ihr Weg führte sie aus einer anatolischen Arbeiterstadt zunächst in die Metropole Istanbul, wo sie an der Technischen Universität Metallurgie studierte. Neben der notwendigen Beschäftigung mit Fragen der Gewinnung und Nutzung von Metallen, entwickelte sie jedoch in Istanbul vor allem ein starkes Interesse an kulturellen und politischen Themen sowie gesellschaftlichen Phänomenen im Allgemeinen. Nach dem eher unerwarteten Umzug nach Deutschland landete sie schließlich in Köln, wo es ihr bald gelang, beim WDR erste journalistische Erfahrungen zu sammeln. In WDR Funkhaus Europa und Cosmo TV arbeitete sie als Autorin, später dann auch als Moderatorin des Magazinformats „Café Alaturka“. Inzwischen wird sie auch redaktionell eingesetzt, sowohl im türkisch- als auch deutschsprachigen Bereich des Senders. Neben ihrer Arbeit für den WDR war Elmas Topcu als Projektmanagerin auch für die künstlerische Leitung des Kulturhauptstadtbüros RUHR.2010 tätig, wo sie vor allem die Zusammenarbeit mit der anderen Kulturhauptstadt Istanbul koordiniert sowie Veranstaltungen und Events organisiert hat.

Karin Yeşilada

Promovierte über die deutsch-türkische Migrationslyrik der zweiten Generation und ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutsch-türkischen Forschungsprojekt der Universität Paderborn, Fakultät für Kulturwissenschaften. Seit 2006 ist sie außerdem Lehrbeauftragte für Interkulturelle Germanistik an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Daneben arbeitet sie als freie Publizistin (u.a. 2005 – 2008 als Literaturkritikerin für den Westdeutschen Rundfunk) und veröffentlichte zahlreiche Beiträge und Interviews zur Migrationsliteratur.Unter anderem gab sie zusammen mit Tom Cheesman einen Studienband zu Zafer Şenocak heraus und schrieb Einträge in Literaturlexika.

Dr. Gualtiero Zambonini

Dr. Gualtiero Zambonini wurde am 4. Dezember 1945 in Rom geboren. 1969 schloss er das Studium der Geschichte und Philosophie an der Universität in Rom ab. Seit 1983 leitet er die italienische Redaktion des WDR. In diesem Zeitraum war er zudem regelmäßig als stellvertretender Leiter der Redaktionsgruppe Fremdsprachen tätig. Dieses Amt bekleidete er bis 1995 ununterbrochen. Im Mai 1999 wurde er darüber hinaus Leiter von WDR 5 Funkhaus Europa, dem ganztägigen und mehrsprachigen Integrationsprogramm des WDR in Kooperation mit Radio Bremen und dem Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb). 2003 wurde er vom damaligen Intendanten zum Integrationsbeauftragten des WDR berufen.