DEUTSCHLAND, TÜRKEI UND EU – BEZIEHUNGEN VOR DEM ENDE?
KEYNOTE: NIKOLAUS GRAF LAMBSDORFF (Türkeibeauftragter Auswärtiges Amt) PODIUM: DR. CENGIZ AKTAR (BahÇeŞehir Universität Istanbul) — DR. MICHAEL LÜDERS (Nahostexperte, Berlin) — DR.GÜNTER SEUFERT (Stiftung Wissenschaft und Politik, Berlin) — MODERATION: BURAK ÇOPUR
Die aktuellen Umbrüche im Nahen Osten könnten die Türkei im Wettbewerb um die stärkste Macht mit islamischen Wurzeln in ihrem regionalen Umfeld noch weiter begünstigen. Die Türkei ist im Vergleich zu ihren nahöstlichen Nachbarn mit ebenfalls mehrheitlich muslimischer Bevölkerung, eine – wenn auch mit Schwächen – tragfähige Demokratie, die in ihrer Region eine Vorbildfunktion übernehmen kann. Um diese Rolle konstruktiv auszufüllen, wird allerdings eine weiterreichende Demokratisierung als bisher erforderlich sein. Doch der EU-Beitrittsprozess mit der Türkei stockt: Nur 13 von 35 Verhandlungskapiteln sind vorläufig bearbeitet, weitere acht wurden von Brüssel 2006 wegen des Ankara-Protokolls von den Verhandlungen ausgenommen. De facto sind die EU-Beitrittsgespräche zum Stillstand gekommen.
Wie soll es weiter gehen in den türkisch-europäisch-deutschen Beziehungen? Eine hochkarätig besetze Veranstaltung soll hierzu Antworten liefern.
Mit anschließendem Empfang.
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