50 JAHRE MIGRATION TÜRKEI-DEUTSCHLAND: VON EINER TÜRKISCHEN EINWANDERUNG ZUR AUSWANDERUNG?
BEGRÜSSUNG: PROF. DR. ULRICH RADTKE (Rektor Universität Duisburg-Essen)
KEYNOTE: PROF. DR. RITA SÜSSMUT
PODIUM: PROF. DR. YASEMİN
KARAKAŞOĞLU, PROF. DR. LUDGER PRIES, PROF. DR. HACİ-HALİL USLUCAN
MODERATION: Dr. GUALTIERO ZAMBONINI (WDR)
Am 31. Oktober 1961 wurde das Anwerbeabkommen zwischen Deutschland und der Türkei in Bad Godesberg unterzeichnet. Seither sind 50 Jahre in der Zuwanderung von Türkeistämmigen nach Deutschland vergangen. Aufgrund von unterschiedlichen Beweggründen gibt es aktuell eine Auswanderung von in Deutschland lebenden Deutsch-Türken in die Türkei. Es wandern damit mehr Deutsch-Türken aus der BRD aus als einwandern. Gerade hier aufgewachsene gutgebildete Akademiker drehen Deutschland den Rücken zu und präferieren in die Heimat ihrer Eltern zurückzukehren. Anlässlich des 50. Jubiläums des Abkommens soll u. a. mit führenden Migrationsforschern diskutiert werden, welche Hintergründe, Konsequenzen und Herausforderungen diese Entwicklung auf ein starkes Wirtschaftsland wie Deutschland haben könnte und wie man politisch einen solchen Trend umdrehen kann.
Mit anschließendem Empfang.
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